Denkanstoss

Es ist Sommer. Und wo sind Sie?

Auch dort, wo Sie in den Sommerferien seit Jahren schon nicht mehr waren: zuhause? 

Weil Sie sich wie so Viele entschieden haben, lieber erst mal nicht zu reisen? Dann bietet sich jetzt die Chance, einmal ganz in Ruhe all die Dinge in Angriff zu nehmen, die im Alltag nur zu oft „untergehen“: Einen Sonnenuntergang in der eigenen Stadt genießen ohne einen Gedanken daran, dass man am nächsten Morgen wieder früh raus muss, sich bei einem Spaziergang durch heimisch Wälder treiben lassen, Fachwerkstädte in der Region entdecken oder ganz einfach mit einer duftenden Tasse endlich mal wieder in Ruhe ein Buch genießen.

Bei all dem Schönen bleibt vielleicht auch endlich einmal Zeit in Ruhe aufzuräumen und den Ablagestoß zu sichten, der ungeliebt auf dem Schreibtisch weilt. Bestimmt kennen Sie das: Wenn man eine Rechnung zu einer Versicherung zur Ablage gibt, stellt man sich wie oft die Frage, wozu man diese Versicherung überhaupt braucht. So etwas zu hinterfragen ist gut und auch richtig, denn das Leben verändert sich und der Versicherungsschutz sollte sich entsprechend anpassen.

Eine Risikolebensversicherung, die man z. B. zur Absicherung seines Ehepartners abgeschlossen hat, kann durchaus überflüssig werden, wenn man wieder als Single lebt.

Eine Krankentagegeldversicherung muss beendet werden, wenn man nicht mehr berufstätig ist und  wie oft hat man in der Hausratversicherung teure Fahrräder eingeschlossen, die es aber schon lange nicht mehr gibt.

Umgekehrt können aber auch Lücken im Versicherungsschutz neu entstehen, wenn sich die Lebensumstände ändern. Ein steigendes Einkommen sollte z. B. immer einhergehen mit einer Erhöhung des bisher versicherten Krankentagegelds und einer Erhöhung der Berufsunfähigkeitsrente.

Und nicht zuletzt das Thema Pflege: Je älter man wird, desto bewusster sollte man sich mit diesem Risiko auseinandersetzten, denn die Zahl der Pflegebedürftigen steigt stetig an und leider steigen auch die Kosten dafür permanent. Schon heute liegt der Eigenanteil für einen Pflegefall in einer Pflegeeinrichtung bei mindestens 2.500 € im Monat – und zwar nicht nur bei schwerer Pflege. Eine private Pflegezusatzversicherung sollte daher auch unbedingt in Ihrem Versicherungsportfolio sein.


Welche Versicherungen braucht man und in welcher Höhe? Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Mindestabsicherungen. Das soll nicht heißen, dass Sie alles andere nicht brauchen, vielmehr bedeutet es, dass Sie diese Absicherung mindestens haben sollten:

Sicherung des Einkommens:

Berufsunfähigkeitsrente Mindestens 80% des Nettoeinkommens
Krankentagegeld 70% des Bruttoeinkommens
Hinterbliebenenschutz bei Tod mind. zwei Jahresbruttoeinkommen plus Restschuld bei  bestehenden Darlehen

Sicherung der Gesundheit:

Pflegevorsorge mindestens 2.500 € im Monat
Ergänzung für gesetzl. Krankenversicherung Mindestens Auslandsreisekrankenversicherung

Sicherung des Vermögens:

Haftung Privathaftpflichtversicherung mit mind. 5 Mio. € Deckung
Berufshaftpflichtversicherung für Selbständige mit mind. 5 Mio. € Deckung
Berufshaftpflicht für ärztliches Restrisiko bei Medizinern ohne eigene
Haftpflichtversicherung für ihre Tätigkeit
Hab und Gut Hausratversicherung inkl. Leistung bei grober Fahrlässigkeit in Höhe des Neuwertes Ihres Hausrats
Wohngebäudeversicherung inkl. Leistung bei grober Fahrlässigkeit in Höhe des Neubauwerts

Bei Ihrem Versicherungsschutz passt noch alles? Wunderbar!  Und wenn nicht? Dann sprechen Sie uns gerne an!

Ich wünsche Ihnen weiterhin schöne Sommertage, schöne Momente vor der Haustüre und in der Region. Genießen Sie es, denn es ist Sommer – und eigentlich ist es zuhause doch oft am Schönsten.

Viele Grüße 

Andreas Marschner

 

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